Töpfermarkt-Besucher mit Kuchen versorgt – Kajujafamilie pflegte Vereinstradition

Alle Jahre wieder – nein, die Weihnachtszeit ist nicht gemeint. Der traditionelle Kajuja-Stand versorgte wieder die Keramikfreunde mit Kaffee und Kuchen. So hart sieht man die Kajujafamilie sonst nie öffentlich arbeiten. Unsere Männer bauten auf und ab, machten sich beim Tassen spülen nützlich und verrichteten auch ohne Murren niedere Dienste.

Die Frauen putzten fast einhundert Körbchen Erdbeeren und verwandelten sie in über sechzig leckere Erdbeertorten. Stöhnte auch der Erdbeer-Schnibbeldienst zunächst über die kleinen Früchte, so waren wir dann aber restlos begeistert, weil sie so lecker schmeckten. Kein Wunder, dass auch ganze Torten über unsere „Ladentheke“ gingen. Wir haben uns riesig gefreut über die vielen gespendeten Kuchen, einer schöner als der andere. Wir machten den Crêpes-Bäckern Mut und ermunterten sie, nicht nachzulassen in ihrem Fleiß.

Am Sonntagabend konnten wir alle nicht mehr. Kreuze und Füße jaulten, aber wir sind uns natürlich einig: Schön war es wieder! Viele unserer Freunde besuchten uns am Stand, die Marktbesucher freuten sich über ein kulinarisches Päuschen und alle ehrten die fleissigen Bäckerinnen und Bäcker durch guten Appetit.

Heinz Palm, Kajuja-Urgestein ist tot – eine kleine liebevolle Würdigung

Heinz Palm ist gestorben. Nach Krankheit und Krankenhausaufenthalt hat das Gründungsmitglied unserer Gesellschaft sich nicht wieder erholen können. Seiner soll ein wenig liebevoll gedacht werden:

Heinz Palm hat 1962 unsere Karnevalsgesellschaft mitgegründet und ist ihr bis ganz zuletzt treu geblieben. Auch als er schon hochbetagt war, wir feierten kein Fest, auf dem Heinz gefehlt hat. Auf unserem Frühschoppen im Januar wurde er noch mit dem Goldenen Till für sein Lebenswerk in der Kajuja geehrt und wie er sich freute, das konnte jeder sehen.

Und wir freuten uns, wie sehr er sich noch eingesetzt hat für unser Vereinsleben. Wer auf dem Töpfermarkt mal ein bisschen hinter die Kuchentheke geblinzelt hat, konnte ihn sehen, mit Schürze und Küchenmesser bewaffnet, hat er noch beim sogenannten „Erdbeerdienst“ mitgeholfen, einer Arbeit, die nicht allzu beliebt ist, weil man stundenlang Kilo um Kilo Erdbeeren von den grünen Sträußchen befreien muss. Heinz machte alles mit. Mit seinem Humor, seiner Erzählfreude und seiner Präsenz wird er uns sehr sehr fehlen. Kajuja alaaf für einen unserer Besten.

Hänneschen war bester Laune

Ein bisschen was für die Bildung und die Kultur tun und ganz nebenbei noch eine Menge Spaß haben. Das war das Ziel unseres kleinen Ausflugs nach Kölle. Also alle Mann ins Finchen und fast 50 Kajuja-Mitglieder fuhren ins Hänneschen-Theater. „Aapethiater“ hieß das Stück und Hänneschen, Bärbelchen, Tünnes und Schäl gaben ihr Bestes, um ordentlich Durcheinander zu veranstalten und die Zuschauer zum Lachen zu bringen. Wir vergaßen die harten Holzbänke und hatten zwei hochvergnügliche Stunden op Kölsch und hinterher natürlich mit Kölsch.

Ganz nebenbei sei bemerkt, dass ein waschechter Frechener Jung seit einigen Monaten festes Ensemble-Mitglied ist. Werner Schlangen, geboren und aufgewachsen oben am Stadion, hat seine „Lehrzeit“ im Hänneschen sehr erfolgreich absolviert und wir sind stolz auf ihn.

Kartoffelsalat und Kölsch – unser Sommerfest war spitze!

Na endlich! Nachdem unser letztjähriges Sommerfest fast im Regen ertrank, haben wir mit Petrus nochmal ein ernstes Wort gesprochen, er war beeindruckt und versprach Besserung. Und so war es auch. Die Sonne schien von morgens bis abends und es wurde richtig hochsommerlich warm. Da musste unsere Aufbau-Mannschaft morgens um zehn Uhr schon vor der Stadtsaalschänke richtig schwitzen.

Mittags standen Tische und Bänke, Sonnenschirme und Grill, der Kassentisch war aufgebaut, die Gläser gespült und die Getränke gekühlt. Fleisch und Würstchen für den Grill waren reichlich vorhanden und der selbstgemachte Kartoffelsalat wartete mit den leckeren, selbstverständlich ebenfalls selbstgemachten Kuchen auf hungrige Gäste.

Die ließen nicht auf sich warten und kamen in Scharen. Wir feierten, schmausten, ließen es uns bei einem Kölsch oder Kaffee richtig gut gehen und hatten bis in den späten Abend hinein Spaß an der Freud‘.

Die kölsche Band „Kempes Finest“ sorgte dafür, dass wir nicht selber singen mussten und die Minis von der Prinzengarde schwangen die kleinen Beinchen und zeigten, wie schön es aussieht, wenn man gelenkig ist.

Es war rundum schön, viel Arbeit aber noch mehr Spaß. Wann ist das nächste Sommerfest?

Herzlich Willkommen

auf dem Blog der KG Kajuja Frechen 1962 e.V.

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